Sep 20

Do 10
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

Winston Roeth

Speed of Light
Winston Roeth, Easy Lover (Detail), 2009. Foto: John McKenzie

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­lich zur Eröff­nung der Auss­tel­lung „Win­ston Roeth — Speed of Light“ ein.

Male­rei besteht aus Farbe. Auch Winston Roeth (* 1945, Chicago) trägt Farbe auf — flächig, mono­chrom. Was zunächst ganz simpel erscheint, entpuppt sich bei genauer Betrach­tung komplex. Die aufge­tra­gene Farbe entfal­tet eine opti­sche Wirkung, die sich von der Umge­bung abhebt, indem sie die Mate­ria­li­tät des Trägers verschlei­ert und somit fast unsicht­bar macht. Im Grunde besteht Farbe aus Licht.

Tipp

Okt 20

Do 29
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

August Macke

Para­dies! Para­dies?
August Macke, Seiltänzer, 1914, Kunstmuseum Bonn. Foto: Kunstmuseum Bonn

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­­lich zur Eröff­­nung der Auss­tel­­lung „August Macke — Para­dies! Para­dies?“ ein.

August Macke, einer der bedeu­tends­ten deut­schen Expres­sio­nis­ten am Beginn des 20. Jahr­hun­derts, war einer der ersten Maler, der im Ersten Welt­krieg mit gerade einmal 27 Jahren schon Ende Septem­ber 1914 gefal­len ist. Nach dem Krieg wurde von seiner Frau Elisa­beth, um einem schnel­len Verges­sen sogleich entge­gen­zu­wir­ken, aus dem Nach­lass des Künst­lers eine „August Macke Gedächt­nis-Auss­tel­lung“ mit über 160 Werken orga­ni­siert, die im Herbst 1920 auch im Museum Wies­ba­den gastierte. Anläss­lich dieser vor exakt 100 Jahren durch­ge­führ­ten umfas­sen­den Retro­spek­tive präsen­tiert das Museum Wies­ba­den in enger Koope­ra­tion mit dem Kunst­mu­seum Bonn August Macke in all seiner Viel­fäl­tig­keit.

Tipp

Mär 21

Do 11
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

Contem­po­rary Ground

Frank Gerritz
Frank Gerritz, Code Language, 2001, Sammlung Falckenberg (Fotograf ohne Nennung)

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­­lich zur Eröff­­nung der Aass­tel­­lung „Con­tem­po­rary Ground — Frank Gerritz“ ein.

Frank Gerritz ist Bild­hauer. Seine Arbei­ten entwi­ckelt er bezo­gen auf den Raum. Alumi­ni­um­ta­feln werden mit Paint­stick (Ölkreide) markiert. Sie werden dicht bezeich­net, sodass die Ober­flä­che geschlos­sen wirkt und doch die Struk­tur des Auftrags bewahrt. Schwarz ist nicht gleich Schwarz. Wo die silber-eloxier­ten Alumi­ni­um­flä­chen den Raum spie­geln, zeigt sich auch in den dunklen Partien der Ober­flä­che ein Schim­mern, ein Rest von Licht, das sich je nach Stand­punkt und Ausleuch­tung ändert. Ausge­hend von den eige­nen Körper­ma­ßen gießt Frank Gerritz Blöcke aus Eisen. Deren Stand­flä­che bildet die Grund­lage für seine ersten Drucke auf Papier, für die Propor­tion der Arbei­ten vor der Wand.

 

Tipp
Do 25
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

Kris­tall­wel­ten

Vom Diamant bis zum Gips
Gips-Kristalle in der Höhlen der Mine von Naica. Foto: Alexander Van Driessche, CC-BY-3.0

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­­­lich zur Eröff­­­nung der Auss­tel­­­lung „Kris­tall­wel­ten — Vom Diamant bis zum Gips“ ein.

Mine­ra­lien bilden unsere Welt und sind meist Millio­nen von Jahren alt. Auch für Lebe­we­sen sind sie unent­behr­lich. Manche lassen sich nur an einem Ort der Welt finden, andere nahezu über­all. Mit den Augen, den Händen und mit Expe­ri­men­ten können Kinder und Erwach­sene die Welt der Mine­ra­lien in der Auss­tel­lung erfor­schen. Dabei helfen Chemie, Physik und Mathe­ma­tik in beson­de­rem Maß. Zahl­rei­che Bespiele führen die Viel­falt an Formen und Farben aus den Schmelz­tie­geln, Kochtöp­fen, Gasbe­häl­tern und Druck­kam­mern der Erdkruste vor. Die Auss­tel­lung präsen­tiert sowohl Winz­linge also auch die Entde­ckungs­ge­schichte der bisher größ­ten Mine­ra­lien-Kris­talle in Mexiko.

Tipp

Apr 21

Do 01
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

Von Kühen, edlen Damen und verzau­ber­ten Land­schaf­ten

Oder von der Liebe zur Male­rei: Neues aus dem 19.
Hans Makart, Die Frau des Künstlers als Flora, 1883. Museum Wiesbaden, Sammlung Ferdinand Wolfgang Neess. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­­­lich zur Eröff­­­nung der Auss­tel­­­lung „Von Kühen, edlen Damen und verzau­ber­ten Land­schaf­ten — Oder von der Liebe zur Male­rei: Neues aus dem 19. “ ein.

Als Muse­ums­grün­dung des 19. Jahr­hun­derts fühlt sich das Museum Wies­ba­den den künst­le­ri­schen Werken dieser Zeit beson­ders verbun­den. Wie an einer Perlen­schnur reiht die Auss­tel­lung die mannig­fal­ti­gen künst­le­ri­schen Entwick­lun­gen des 19. Jahr­hun­derts auf und doku­men­tie­ren die einzig­ar­ti­gen male­ri­schen Fähig­kei­ten dieser Epoche. Zahl­rei­che Neuer­wer­bun­gen wie Fritz von Uhdes „Im Klos­ter­gar­ten“ von 1875 oder Hans Makart „Die Frau des Künst­lers als Flora“ von 1883 werden erst­mals präsen­tiert und berei­chern die Gale­rie des 19. Jahr­hun­derts im Museum Wies­ba­den.

 

Tipp

Sep 21

Do 16
19:00 — 21:00
ERÖFFNUNG

Alles!

100 Jahre Jawlensky in Wies­ba­den
Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht – Erwartung, 1917. Museum Wiesbaden, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

Wir laden Sie und Ihre Beglei­tung herz­­­lich zur Eröff­­­nung der Auss­tel­­­lung „Alles! — 100 Jahre Jawlensky in Wies­ba­den“ ein.

Vor 100 Jahren – im Juni 1921 traf Alexej von Jawlensky (1864–1941) sehr spon­tan, die Entschei­dung, sich in Wies­ba­den nieder­zu­las­sen. Alles, was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der Jubi­lä­ums­aus­stel­lung. Es gab viele Erfolge. Er wurde neben Kand­insky, Klee und Feinin­ger Teil der Künstler­gruppe „Die Blaue Vier“ und in Amerika popu­lär. Aber Ende der 1920er-Jahre erkrankte er an Arthrose, die Natio­nal­so­zia­lis­ten stem­pel­ten ihn als „ent­ar­tet“ ab, das Museum Wies­ba­den gab seine Werke ab.

Tipp