Kunstsammlungen

 

Rebecca Horn, Circlre for Broken Landscape, 1997/2007. ©VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Sammlungspräsentation in der Kunst

Die Dauerausstellungen der Kunst umfassen Werke vom 12. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sie sind unterteilt in die Bereiche der Alten Meister, der Klassischen Moderne und der Gegenwartskunst.

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Kunstpreise

Mit dem Alexej-von Jawlensky-Preis erinnert die Landeshauptstadt Wiesbaden an das Lebenswerk des großen russischen Malers, der von 1921 bis zu seinem Tode 1941 in Wiesbaden lebte. Durch die Stiftung des Preises signalisieren die drei Träger-Institutionen, dass sie die Impulse, die von Alexej von Jawlensky auf das kulturelle Leben unserer Stadt ausgegangen sind, als Verpflichtung und als Maßstab betrachten. Mit der Preisverleihung drückt sich zugleich das Interesse aus an einer lebendigen Auseinandersetzung mit bedeutsamen Strömungen heutiger Kunst.

Um den Namen Otto Ritschl lebendig zu halten, vergibt der Otto Ritschl Verein, seit 2001, den ihm gewidmeten Kunstpreis. Anlehnend an das Werk des Wiesbadener Künstlers besteht die Zielsetzung dieses Preises aus der Farb- und Farbraumthematik. Der Preisträger bekommt eine Ausstellung im Museum Wiesbaden mit Katalog, sowie ein Preisgeld geboten.

Werkverzeichnisse

Seit Beginn der 1990er-Jahre wurden im Museum Wiesbaden mehrere Werkverzeichnisse von Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts erarbeitet. Teilweise waren sie das Ergebnis von Forschungsprojekten, die von Kooperationspartnern wie der Stiftung Vordemberge-Gildewart, der Stiftung Russische Avantgarde, dem Kunstfonds oder dem Nachlass Eva Hesse unterstützt worden sind. Teilweise entstanden sie im Kontext von Sonderausstellungen. 

Dabei bot die Arbeit an Werkverzeichnissen wissenschaftlichen Nachwuchskräften mehrfach Anknüpfungspunkte bei der Entstehung von Doktorarbeiten.

Provenienzforschung

Seit Januar 2015 hat die „Zentrale Stelle für Provenienzforschung in Hessen“ mit Sitz im Landesmuseum Wiesbaden ihre Arbeit aufgenommen. Die Stelle soll die drei hessischen Landesmuseen Wiesbaden, Kassel und Darmstadt in die Lage versetzen, sich ihrer Verantwortung zu stellen und systematisch ihre Sammlungen nach möglichem NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kunst- und Kulturgut zu überprüfen.

Archive und Nachlassbetreuung

Der Aufbau der Kunstsammlungen des Museums Wiesbaden ist geprägt von dem Interesse an einer lebendigen Auseinandersetzung mit bedeutenden Strömungen innerhalb der Klassischen Moderne, der Moderne und der Gegenwart. Archivarbeit, Dokumentation und Nachlassbetreuung haben andere Ziele als selbstverweisende Aufarbeitung. Für die heutige Perspektive auf zeitgenössische Kunst ist das Wissen um diese Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts, das Zusammentragen ihrer künstlerischen Arbeiten wie ihrer gesamten Zeitzeugnisse eine unerlässliche, äußerst gewinnbringende und leider häufig ausgesparte Basisarbeit. Die Einordnung der Einzelwerke, Werkkonvolute und auch gesamter Nachlässe in ihre jeweiligen Sinnkontexte legt nicht nur die vollzogenen Kunstentwicklungen dar, sondern hilft, strukturelle und konzeptionelle Zusammenhänge bis in die Gegenwart aufzuspüren.

Bibliothek

Die Kunstbibliothek des Museums Wiesbaden ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek. Sie verfügt über ca. 40.000 Bände. Ihr Sammlungsprofil orientiert sich an der Kunstsammlung des Museums mit den Schwerpunkten Klassische Moderne und Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts allgemein. Einen Großteil des Bestandes bilden Ausstellungskataloge und Künstlermonografien.

Restaurierung

Gemälderestaurierung

Die Restaurierungswerkstätten für Gemälde und Skulptur im Museum Wiesbaden pflegen unter konservatorischen und restauratorischen Gesichtspunkten den Sammlungsbestand. Weitere Hauptaufgabenbereiche bilden die organisatorische und konservatorische Betreuung von Sonderausstellungen sowie des nationalen und internationalen Leihverkehrs. Die restauratorische Betreuung der Werke beinhaltet die Zustandskontrolle und deren Protokollierung, gegebenenfalls „Erste Hilfe“-Maßnahmen am Objekt, die Begleitung der Hängung oder Installation, die objektgerechte Verpackung nach Ausstellungsende sowie die Betreuung von Kurieren. 

Im Zuge der Provenienzforschung werden Kunstobjekte eingehend untersucht. Auch bei den monatlichen Kulturberatungsterminen werden die Museumskustoden während der Begutachtung von Objekten durch die Restauratoren unterstützt.

Papierrestaurierung

Die Papierrestaurierung ist seit den 1980er-Jahren mit einer Vollzeitstelle im Museum vertreten. Im Jahr 2009 fand der Umzug der Werkstatt in das neusanierte Dachgeschoß statt und wurde somit technisch wie räumlich aufgewertet. Neben der allgemeinen Sammlungspflege, zu der die konservatorische und restauratorische Betreuung vom Sammlungsbestand, in den letzten Jahren insbesondere die zunehmende Bearbeitung von Neuerwerbungen gehört, liegt der Hauptaufgabenbereich in der Vorbereitung von Sonderausstellungen.