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Ludwig Knaus

Homecoming

14 Feb — 2 Aug 20

Ludwig Knaus, Die goldene Hochzeit, 1859, Grohmann Museum at Milwaukee School of Engineering. Foto: Grohmann Museum and Larry Sanders, Milwaukee

Heiraten Sie im Museum Wiesbaden

Hochzeitstag am 24. Juli 2020

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Zum ersten Mal können sich Paare im Museum Wiesbaden trauen lassen. Das Standesamt Wiesbaden führt nur am 24. Juli Trauungen bei uns durch.

Nähere Informationen unter 0611 / 31 3406
heiraten@wiesbaden.de
Standesamt Wiesbaden

»New York is the market for Knaus.«

Samuel Putnam Avery, 1889

Ludwig Knaus, Selbstbildnis 1890, Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Selbstbildnis 1890, Museum Wiesbaden

Ludwig Knaus, der 1829 in Wiesbaden geboren und 1910 hochdekoriert als Professor in Berlin verstorben ist, zählte zu bedeutendsten deutschen Künstlern im 19. Jahrhundert.

Genremalerei

Mit seinen im In- und Ausland erfolgreichen Genrebildern prägte er eine Gattung und verhalf der Genremalerei zu einer einzigartigen Popularität. Neben der Genremalerei, bei der er neue Standards setzte, war er auch höchst erfolgreich als Porträtist tätig. Zu seiner Geburtsstadt Wiesbaden pflegte er zeitlebens ein intensives Verhältnis. Hier entstanden in seinem Atelier zahlreiche seiner Arbeiten. Die Stadt Wiesbaden selbst „schmückte“ sich im 19. Jahrhundert gerne mit dem Künstler und war sich dessen künstlerischer Stellung im internationalen Kontext immer bewusst. Seit 1850 war der Name Ludwig Knaus in aller Munde — dies bedeutete, dass neben der Vorliebe der Deutschen für sein Werk, zudem eine internationale Nachfrage nach seinen Arbeiten bestand. Nach seinem Tod 1910 verblasste jedoch rasch sein Ruhm und mit ihm die Bedeutung der Genremalerei.

Ludwig Knaus, Hessisches Leichenbegängnis im Winter 1871<br>Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg
Ludwig Knaus, Hessisches Leichenbegängnis im Winter 1871
Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg
Ludwig Knaus, Hinter den Kulissen, 1880<br>Grohmann Collection, Milwaukee, WI, USA
Ludwig Knaus, Hinter den Kulissen, 1880
Grohmann Collection, Milwaukee, WI, USA
Ludwig Knaus, Der heimkehrende Student, 1884<br>Grohmann Museum Collection at Milwaukee School of Engineering
Ludwig Knaus, Der heimkehrende Student, 1884
Grohmann Museum Collection at Milwaukee School of Engineering
Ludwig Knaus, Das Kirchweihfest (Tanz unter den Linden vor einem hessischen Dorf) 1883<br>Städel Museum, Frankfurt am Main
Ludwig Knaus, Das Kirchweihfest (Tanz unter den Linden vor einem hessischen Dorf) 1883
Städel Museum, Frankfurt am Main

 

Ziel der Ausstellung „Homecoming“ ist es, an die Glanzzeit von Ludwig Knaus anzuknüpfen und den Künstler wieder ins allgemeine, und insbesondere ins hessische Gedächtnis zu rufen. Dabei spielt die zentrale Rolle, dass wichtige Hauptwerke des Künstlers, wie die „Goldene Hochzeit“, zu dessen Lebzeiten bereits nach Amerika verkauft wurden. Indem diese Werke aus amerikanischem Besitz erstmalig wieder in Deutschland präsentiert werden können, wird schlagartig deutlich, wie prägend sie für das Kunstverständnis der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts waren.

Knaus beeinflusste Generationen von Künstlern und die Reproduktionen nach seinen Werken gehörten zum allgemeinen Kanon — nicht nur in Deutschland. Daher liegt der Fokus der Ausstellung auf jenen Hauptwerken aus Amerika, die für seinen Ruhm mitverantwortlich waren und die nun erstmalig wieder „nach Hause“ zurückkehren.

Ausstellungsansichten

Zeichnungen im Werk von Ludwig Knaus

Ludwig Knaus, Studie einer Frau mit Kind beim Lausen, o. J.<br>Kohle auf bräunlichem, Velinpapier, 47,2 × 31,2 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Studie einer Frau mit Kind beim Lausen, o. J.
Kohle auf bräunlichem, Velinpapier, 47,2 × 31,2 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden

Bereichernd soll dieses Konvolut mit weiteren wenigen Werken aus deutschen Museen ergänzt werden, die es ermöglichen, die einzigartigen thematischen wie malerischen Qualitäten von Ludwig Knaus hervorzuheben. Hierzu ist es gewinnbringend,  Knaus als Zeichner zu würdigen. Neben der herausragenden Qualität seiner Zeichnungen, die durchaus gleichwertig mit jenen seines Berliner Akademiekollegen Adolph von Menzel zu sehen sind, geben sie überaus wichtige Erkenntnisse zur Genese seiner Gemälde. Mit der Präsentation von weit mehr als über einhundert Blättern, werden die Zeichnungen dazu beitragen, den künstlerischen Kosmos von Knaus darzustellen.

Ludwig Knaus, Ein Wiedersehen, Figurenstudie zu Heimkehrender Student, 1884<br>Kohle auf blauem, Büttenpapier, 60 × 46,4 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Ein Wiedersehen, Figurenstudie zu Heimkehrender Student, 1884
Kohle auf blauem, Büttenpapier, 60 × 46,4 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Hoheit auf Reisen, 1867<br>Kohle auf Papier, 79 × 116 cm Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, Stiftung Otto Knaus, Stuttgart 1947
Ludwig Knaus, Hoheit auf Reisen, 1867
Kohle auf Papier, 79 × 116 cm Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, Stiftung Otto Knaus, Stuttgart 1947

AKTION: Ehepaare erhalten an ihrem Hochzeitstag kostenfreien Eintritt in die Ausstellung.

Da das Gemälde, "die Goldene Hochzeit" zum ersten Mal wieder in Deutschland zu sehen ist, schenken wir Ihnen an Ihrem Hochzeitstag einen freien Besuch der Ausstellung.

Kalender

Apr 20

So 12
15:00 —16:00
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Abge­sagt: Ludwig Knaus — Home­co­ming

Mit Blan­che Brandl M.A.

Die Stadt Wies­ba­den selbst „schmückte“ sich im 19. Jahr­hun­dert gerne mit dem Künst­ler und war sich dessen künst­le­ri­scher Stel­lung im inter­na­tio­na­len Kontext immer bewusst. Seit 1850 war der Name Ludwig Knaus in aller Munde — dies bedeu­tete, dass neben der Vorliebe der Deut­schen für sein Werk, zudem eine inter­na­tio­nale Nach­frage nach seinen Arbei­ten bestand.

3, — Euro, zzgl. Eintritt max Teil­neh­mende: 25
So 26
15:00 —16:00
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Ludwig Knaus — Home­co­ming

Mit Dr. Martina Mauritz

Die Stadt Wies­ba­den selbst schmückte sich im 19. Jahr­hun­dert gerne mit dem Künst­ler und war sich dessen künst­le­ri­scher Stel­lung im inter­na­tio­na­len Kontext immer bewusst. Seit 1850 war der Name Ludwig Knaus in aller Munde — dies bedeu­tete, dass neben der Vorliebe der Deut­schen für sein Werk, zudem eine inter­na­tio­nale Nach­frage nach seinen Arbei­ten bestand.

3,? Euro, zzgl. Eintritt max Teil­neh­mende: 25

Weitere Termine

Schirmherr der Ausstellung ist Ministerpräsident Volker Bouffier.

Sponsoren und Förderer

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