Die Sammlungsschwerpunkte
Die Naturwissenschaftliche Sammlung des Museums Wiesbaden umfasst folgende Sammlungsschwerpunkte: Geologie - Mineralogie – Paläontologie - Botanik - Zoologie – Ethnologie
Die geologisch-mineralogische Sammlung hat einen überwiegend regionalen Schwerpunkt. Ausgang war die wirtschaftliche Erschließung Nassaus auf dem Gebiet des Bergbaus. Die Mineralogie ist weltweiten Ursprungs. Insgesamt handelt es sich um ca. 23.000 Stücke und Serien, darunter ca. 8000 geologische und ca. 15.000 mineralogische Funde. Die Paläontologische Sammlung mit rund 49.000 Objekten umfasst überwiegend Fundstücke aus dem Devon, Tertiär und Pleistozän, die im Mainzer Becken und im Taunus geborgen werden konnten.
Bereits im 18. Jahrhundert wurden in der Region Wiesbaden große Herbare angelegt, die insbesondere der pharmazeutischen Nutzung dienten. Mit Gründung des Museums konnten diese deutlich erweitert werden. Mit einem Umfang von etwa 65.000 Stücken stellt das Herbar des Museums Wiesbaden heute ein einmaliges Naturdokument der Region dar.
Große Teile der zoologischen Sammlung stehen als Schaupräparate zur Verfügung. Die Schmetterlingssammlungen von Maria Sibylla Merian, Pagenstecher und Koch sind einzigartige Dokumente, die auch heute noch der Wissenschaft dienen. Zur Sammlung der Wirbeltiere gehören aber auch ausgestorbene Säugetiere, wie Quagga und Kaplöwe. Mit etwa 8.000 Vogelpräparaten ist die Wiesbadener Sammlung besonders gut aufgestellt. Ein Drittel aller bekannten Arten sind hier vertreten. Den Kern der Wirbellosensammlung bilden rund 650.000 Insekten. Wiesbaden verfügt über mehr als 5.000 Typen-Exemplare erstbeschriebener Arten, die ständig Gegenstand wissenschaftlicher Anfragen aus aller Welt sind.
Zwar ist die völkerkundliche Sammlung in Wiesbaden vom Umfang her mit etwa 400 Exponaten bescheiden, diese haben allerdings einen hohen Wert. Traditionell wird in Naturkundemuseen auch die Ethnologie präsentiert und daher sind diese Objekte insbesondere für Ausstellungen bedeutsam. Den Schwerpunkt dieser Sammlung bilden Ethnographica aus den ehemaligen deutschen Kolonien Afrikas, aber auch von Forschungsreisen nach Amazonien.
In Vorbereitung auf die baulichen Sanierungsmaßnahmen, die Mitte 2008 beginnen, sind die inzwischen veralteten Sammlungspräsentationen im 1. und 2. Obergeschoss bereits geschlossen. Besucher haben derzeit aber noch die Möglichkeit zur Besichtigung der geologisch-paläontologischen Schausammlung im Hochparterre. Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten werden außerdem noch kleinere Sonderausstellungen gezeigt.
Diese Internetseiten spiegeln noch nicht vollständig den Gesamtbestand der ehemaligen Internetpräsenz. Bitte nutzen Sie daher auch noch unsere Angebote unter www.mwnh.de
Die geologisch-mineralogische Sammlung hat einen überwiegend regionalen Schwerpunkt. Ausgang war die wirtschaftliche Erschließung Nassaus auf dem Gebiet des Bergbaus. Die Mineralogie ist weltweiten Ursprungs. Insgesamt handelt es sich um ca. 23.000 Stücke und Serien, darunter ca. 8000 geologische und ca. 15.000 mineralogische Funde. Die Paläontologische Sammlung mit rund 49.000 Objekten umfasst überwiegend Fundstücke aus dem Devon, Tertiär und Pleistozän, die im Mainzer Becken und im Taunus geborgen werden konnten.
Bereits im 18. Jahrhundert wurden in der Region Wiesbaden große Herbare angelegt, die insbesondere der pharmazeutischen Nutzung dienten. Mit Gründung des Museums konnten diese deutlich erweitert werden. Mit einem Umfang von etwa 65.000 Stücken stellt das Herbar des Museums Wiesbaden heute ein einmaliges Naturdokument der Region dar.
Große Teile der zoologischen Sammlung stehen als Schaupräparate zur Verfügung. Die Schmetterlingssammlungen von Maria Sibylla Merian, Pagenstecher und Koch sind einzigartige Dokumente, die auch heute noch der Wissenschaft dienen. Zur Sammlung der Wirbeltiere gehören aber auch ausgestorbene Säugetiere, wie Quagga und Kaplöwe. Mit etwa 8.000 Vogelpräparaten ist die Wiesbadener Sammlung besonders gut aufgestellt. Ein Drittel aller bekannten Arten sind hier vertreten. Den Kern der Wirbellosensammlung bilden rund 650.000 Insekten. Wiesbaden verfügt über mehr als 5.000 Typen-Exemplare erstbeschriebener Arten, die ständig Gegenstand wissenschaftlicher Anfragen aus aller Welt sind.
Zwar ist die völkerkundliche Sammlung in Wiesbaden vom Umfang her mit etwa 400 Exponaten bescheiden, diese haben allerdings einen hohen Wert. Traditionell wird in Naturkundemuseen auch die Ethnologie präsentiert und daher sind diese Objekte insbesondere für Ausstellungen bedeutsam. Den Schwerpunkt dieser Sammlung bilden Ethnographica aus den ehemaligen deutschen Kolonien Afrikas, aber auch von Forschungsreisen nach Amazonien.
In Vorbereitung auf die baulichen Sanierungsmaßnahmen, die Mitte 2008 beginnen, sind die inzwischen veralteten Sammlungspräsentationen im 1. und 2. Obergeschoss bereits geschlossen. Besucher haben derzeit aber noch die Möglichkeit zur Besichtigung der geologisch-paläontologischen Schausammlung im Hochparterre. Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten werden außerdem noch kleinere Sonderausstellungen gezeigt.
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