Jawlensky-Preis
Mit dem Alexej von Jawlensky-Preis erinnert die Landeshauptstadt Wiesbaden an das Lebenswerk des großen russischen Malers, der von 1921 bis zu seinem Tode 1941 in Wiesbaden lebte und hier auf dem russischen Friedhof begraben ist.
Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Geldpreis, eine Ausstellung im Museum Wiesbaden und der Ankauf einer Arbeit.
An der Stiftung des Preises beteiligt sind die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, die Spielbank Wiesbaden und die Nassauische Sparkasse.
Durch die Stiftung des Preises signalisieren die drei Träger-Institutionen, daß sie die Impulse, die von Alexej von Jawlensky auf das kulturelle Leben unserer Stadt ausgegangen sind, als Verpflichtung und als Maßstab betrachten. Mit der Preisverleihung drückt sich zugleich das Interesse aus an einer lebendigen Auseinandersetzung mit bedeutsamen Strömungen heutiger Kunst.
Der Alexej von Jawlensky-Preis wird alle fünf Jahre verliehen.
Erstmals erhielt ihn 1991 die amerikanische Malerin Agnes Martin.
1996 wählte die international besetzt Jury den amerikanischen Maler Robert Mangold zum zweiten Preisträger. Preisverleihung und Austellung im Museum Wiesbaden konnten wegen der damals noch nicht abgeschlossenen Sanierungsarbeiten erst 1998 stattfinden.
Dritter Preisträger wurde im Jahre 2003 der amerikanische Maler Brice Marden, der den Preis im Jahre 2004 anläßlich der Eröffnung der Ausstellung "Jawlensky: Meine liebe Galka!" erhielt. Die Ausstellung für Brice Marden soll im Jahre 2008 stattfinden.
Im Frühjahr 2007 wurde der Alexej von Jawlensky-Preis zum viertenmal vergeben, diesmal an die mehrfache documenta-Teilnehmerin Rebecca Horn. Zur Preisverleihung am 17. März 2007 wurde diesmal nicht nur die mit dem Preis verbundene Ausstellung eröffnet, sondern auch die Spiegelinstallation "Jupiter im Oktogon" eingeweiht.
