EXPRESSIONISMUS bis MINIMAL
Neupräsentation der Sammlung
ab 25. März 2011
zum Pressebereich
Die Neupräsentation der Hauptwerke von 1900 bis zur Gegenwart umfasst vier Teilbereiche, die im äußeren Rundgang der Kunstsammlung miteinander verbunden sind: Deutscher Expressionismus, Konstruktivismus, Malerei der 1950/60er Jahre sowie zeitgenössische Künstlerpositionen von Eva Hesse und Rebecca Horn bis hin zur Minimal Art und Konzept Kunst.
Erstmals werden dabei Gemälde mit einer Auswahl bislang kaum präsentierten Skulpturen der jeweiligen Epoche kombiniert. Die Bildhauer Karl Albiker, Georg Kolbe, Wilhelm Lehmbruck oder Milly Steger deuten schlaglichtartig an, was bislang wenig bekannt war, dass im Museum Wiesbaden plastische Werke von höchstem Rang bewahrt werden.

Durch kürzlich erworbene bedeutende Dauerleihgaben werden vollständige Künstlerräume der Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Ludwig Kirchner präsentiert. Der zum Umfeld des Blauen Reiters gehörige Wiesbadener Maler Alexej von Jawlensky wird in allen seinen Entwicklungsphasen zu erleben sein. Werke von Max Beckmann, Erich Heckel, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter oder Emil Nolde geben einen qualitätvollen Einblick in die große Breite des Expressionismus der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Konstruktive Positionen werden u.a. von Walter Dexel, László Mohly-Nagy und Friedrich Vordemberge-Gildewart auf höchstem Rang präsentiert. Informelle Tendenzen, die einen ersten Aufbruch in der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg darstellen, sind mit Werken von Gerhard Hoehme, Karl Otto Götz, Bernard Schultze u.a. vertreten. Die Malerei der 1960er Jahre, hier v.a. Gerhard Richter ist ebenso vertreten, wie die darauf folgenden skulpturalen und installativen Arbeiten von Eva Hesse und Rebecca Horn. Farbfeld und minimalistische Tendenzen beschließen den Rundgang.
Ein Blick in die Galerieräume
Otto Mueller und andere Brücke-Künstler

Milly Steger und Natalija Gontscharowa
Gerhard Richter und Jörg Immendorff

Eva Hesse

